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Eine Live-Bronchoskopie, gestreamt an ein globales Fachpublikum
Das Universitätsspital Zürich kommt an Lungentumore heran, ohne zu schneiden. EVERYWOW hat den Eingriff live übertragen, an ein Fachpublikum in aller Welt.
Auf einen Blick
Das Universitätsspital Zürich (USZ) hat eine VR- und robotergestützte Bronchoskopie live durchgeführt, für den Pulmonology On Air Global Event 2024. EVERYWOW hat die Übertragung direkt aus dem Eingriffsraum des Spitals produziert.
1’000+
Fachleute live dabei
5
Signale kombiniert: 2 Kameras, 2 Klinikgeräte, 1 VR-Headset
1
Live-Übertragung, kein zweiter Versuch
Universitätsspital Zürich
Eines der ersten Zentren in Europa für robotergestützte Bronchoskopie
Der Eingriff
Eine VR- und robotergestützte Bronchoskopie, gesteuert über ein Headset
Publikum
Interventionelle Pneumolog:innen und Thoraxspezialist:innen weltweit
Die Herausforderung, mit der sie kamen
Das Universitätsspital Zürich wollte seinem Fachgebiet eine neue Technik zeigen. Also übertrug es eine VR- und robotergestützte Bronchoskopie live an den Pulmonology On Air Global Event 2024.
- Das Publikum brauchte die Sicht der Ärzt:innen durch das VR-Headset, die Bildschirme der medizinischen Geräte und den Raum selbst, alles gleichzeitig, nicht nur eine einzige Kamera.
- Die Übertragung durfte kein zusätzliches klinisches Risiko schaffen und das medizinische Team nicht eine Sekunde ausbremsen.
- Fachleute sahen aus aller Welt zu und wollten die Technik klar genug verfolgen, um von ihr zu lernen.
- Es musste aussehen und klingen wie eine professionelle Übertragung, nicht wie eine Kamera, die in einer Ecke des Raums abgestellt wurde.

Zielgruppe
Der Livestream musste die Fachleute erreichen, die die Technik beurteilen und übernehmen, wo immer sie zusahen.
- Interventionelle Pneumolog:innen
- Thoraxchirurg:innen
- Ärzt:innen in der Ausbildung an robotergestützten Verfahren
- Teams aus Medizintechnik und klinischer Innovation
- Kongressteilnehmende, die aus der Ferne zusehen
- Ein globales Fachpublikum, das live dabei ist

Wer vor der Kamera stand
Im Raum führte das interventionelle Team des Universitätsspitals Zürich den Eingriff durch, geleitet von Dr. Gaisl und Dr. Steinack: die Person am VR-Headset, die den Eingriff steuerte, das klinische Personal rund um den Tisch.
Live vor einem globalen Fachpublikum zu arbeiten, ist Druck genug. Die volle Aufmerksamkeit des medizinischen Teams musste beim Patienten bleiben, nicht bei der Übertragung. Also hielt EVERYWOW die Produktion im Hintergrund: Crew und Kameras blieben dem sterilen Bereich und dem klinischen Ablauf fern. Das Publikum sah den Eingriff genau so, wie er geschah.
Wie es ablief
EVERYWOW hat die gesamte Übertragung konzipiert und verantwortet. Das Universitätsspital Zürich führte den Eingriff durch. Das medizinische Team konzentrierte sich auf den Patienten.
Was das Universitätsspital Zürich machte
- Führte den Eingriff durch und leitete die klinische Arbeit
- Gab Zugang zum Raum und zu den klinischen Signalen
- Kümmerte sich um die Einwilligung der Patient:innen und die klinische Freigabe
Was EVERYWOW machte
- Konzept und Ablaufplan der Übertragung für den Live-Eingriff
- Zwei Kameras, so platziert, dass sie jeden wichtigen Blickwinkel einfangen, ohne zu stören
- Integration des VR-Headset-Signals, drahtlos übertragen, mit zwei Signalen der medizinischen Geräte und den Kameras zu einem Live-Mix
- Eine bidirektionale Verbindung zum entfernten Kongress, damit die Ärzt:innen live mit den Moderator:innen sprechen konnten
- Live-Regie und Bildmischung während des gesamten Eingriffs
Vorher
Produktionskonzept
Wir planten den Live-Eingriff als Übertragung, bevor überhaupt jemand live ging.
Die Signalplanung
Welche Signale zählten und woher jedes kam: das VR-Headset, die medizinischen Geräte und die zwei Kameras.
Der Raumplan
Wo die zwei Kameras standen, um jeden wichtigen Blickwinkel einzufangen, während der Raum für das medizinische Team frei blieb.
Der Live-Eingriff
Aufnahme & Produktion
Fünf Live-Signale, sauber zu einer Übertragung zusammengeführt und durchgehend stabil gehalten, ohne einen einzigen Schritt in den sterilen Bereich.
Ein sauberes Bild
Das VR-Headset-Signal, die zwei Signale der medizinischen Geräte und die zwei Kameras im Raum, live zusammengeführt, damit das Publikum in jedem Moment genau das sah, worauf es ankam.
Weg vom sterilen Bereich
Crew und Kameras blieben dem sterilen Bereich und dem klinischen Ablauf fern, damit das medizinische Team nie um uns herum arbeiten musste.
Übertragung
Live in die Welt
Die Übertragung ging in Echtzeit an den Kongress, die ganze Zeit über stabil.
Bidirektional, live
Die zwei Ärzt:innen im Raum konnten live mit den Moderator:innen des Kongresses sprechen, die in einem weit entfernten Studio sassen. EVERYWOW hat diese bidirektionale Verbindung aufgebaut und über den ganzen Eingriff gehalten.
Am Set




Das Schwierige daran
Der Raum stand nur in einem schmalen Zeitfenster offen, ausgerichtet auf den Patienten und den klinischen Zeitplan, nicht auf die Übertragung. Alles musste in diesem Fenster aufgebaut, getestet und sendebereit sein, in einem laufenden Eingriffsraum, den man nicht vollstellen und nicht ausbremsen durfte.
Dann ging es live, ein einziges Mal, während das medizinische Team genau so arbeitete wie immer.
- Ein enges Zeitfenster für den Aufbau, ein einziger Versuch, den Raum bereit zu machen
- Kameras nah am Geschehen, aber ausserhalb des sterilen Bereichs und dem Team nie im Weg
- Ein drahtloses Signal vom VR-Headset, das live erfasst und gehalten werden musste
Was dabei herauskam
Mehr als 1’000 Fachleute sahen den Eingriff live, aus aller Welt, und das Bild war so scharf, dass man daran unterrichten konnte.
Das zeigte eine neue Technik den Fachleuten, die über ihre Einführung entscheiden, und positionierte das Universitätsspital Zürich in seinem Fachgebiet als Zentrum, von dem andere lernen.

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